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Berlin (red) - Die Gamesbranche ist trotz schwächelnder Konjunktur weiter im Höhenflug. Der Spielemarkt erzielte nach dem Umsatzrekord im vergangen Jahr erneut eine deutliche Gewinnsteigerung. Insgesamt 1,57 Milliarden Euro wurden 2008 mit interaktiver Unterhaltungssoftware in Deutschland umgesetzt. Dies entspricht einem Umsatzplus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen stellt der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) in Berlin vor.
Leichte Verluste bei PC-Spielen
Als Wachstumstreiber haben sich insbesondere die Videospielkonsolen Nintendo Wii, Sony PlayStation 3 und Microsoft Xbox 360 erwiesen. Mit einem Zuwachs von 37 Prozent konnte knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes 2008 mit Spielesoftware der aktuellen Konsolengeneration verbucht werden. Auch der Umsatz mit Spielen für mobile Konsolen wie der Playstation Portable und dem Nintendo DS hat sich mit einem Wachstum von sieben Prozent positiv weiterentwickelt. Ein schwieriges Pflaster bleibt weiterhin der Markt für PC-Spiele. Hier mussten die Hersteller leichte Verluste hinnehmen. Der Umsatz bleibe mit 438 Millionen Euro jedoch auf einem gutem Niveau stabil, erklärte der BIU. Für das erste Halbjahr 2009 erwartet der Branchenverband eine Fortsetzung der positiven Gesamtentwicklung, wenn auch auf einem leicht geringeren Niveau.